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Schuldanerkenntnis – Vorlage

Tragen Sie ein, wer wem wie viel schuldet und wie bezahlt wird. Den Betrag in Worten ergänzen wir automatisch.

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Schuldanerkenntnis – was Sie wissen sollten

Mit einem Schuldanerkenntnis bestätigt der Schuldner schriftlich, dass er einen bestimmten Betrag schuldet. Für den Gläubiger ist das ein starkes Beweismittel – besonders, wenn es keinen schriftlichen Vertrag gibt.

Form

Ein selbstständiges Schuldanerkenntnis muss schriftlich erteilt werden (§ 781 BGB) – also mit eigenhändiger Unterschrift des Schuldners. Es genügt, wenn nur der Schuldner unterschreibt; der Gläubiger bewahrt das Original auf.

Verjährung

Erkennt der Schuldner die Forderung an, beginnt die Verjährung neu (§ 212 BGB). Die regelmäßige Verjährungsfrist beträgt drei Jahre ab Ende des Jahres der Fälligkeit.

Ratenzahlung

Wird Ratenzahlung vereinbart, sollte geregelt sein, was bei Zahlungsverzug passiert – etwa, dass der Restbetrag sofort fällig wird. Zahlt der Schuldner trotzdem nicht, kann der Gläubiger einen gerichtlichen Mahnbescheid beantragen.

Häufige Fragen

Muss ein Schuldanerkenntnis notariell beglaubigt werden?

Nein. Die eigenhändige Unterschrift des Schuldners genügt. Ein notarielles Anerkenntnis mit Unterwerfung unter die Zwangsvollstreckung ist stärker, aber kostenpflichtig.

Wer muss unterschreiben?

Der Schuldner. Der Gläubiger kann zusätzlich unterschreiben, notwendig ist es nicht.

Was ist der Unterschied zum Darlehensvertrag?

Ein Darlehensvertrag regelt ein neues Darlehen. Das Schuldanerkenntnis bestätigt eine bereits bestehende Schuld.

Die Vorlage dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Rechtsberatung. Sie entspricht dem Rechtsstand vom Oktober 2026. Prüfen Sie vor der Unterschrift, ob der Inhalt zu Ihrer Situation passt, und lassen Sie sich in besonderen Fällen anwaltlich beraten.

Siehe auch